Vernetzungstreffen Ostthüringen in Gera
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 25. März in Gera ein inspirierendes Vernetzungstreffen von »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« für engagierte Schülerinnen und Pädagoginnen aus Ostthüringen statt. In offener und wertschätzender Atmosphäre bot die Veranstaltung Raum für Austausch, neue Kontakte und frische Impulse durch zwei Workshops.
Der Tag begann mit einem lockeren Austauschformat bei Kaffee und Limo. Hier wurden bekannte Gesichter wiedergetroffen und neue Kontakte geknüpft wurden. Eine Mitmach-Pinnwand machte sichtbar, welche Projekte, Fragen und Herausforderungen die Schulen aktuell beschäftigen. Insgesamt kamen Perspektiven aus sieben Schulen aus Gera, Jena und Neustadt/Orla zusammen.
Ein Highlight war dabei die Anwesenheit der »Omas gegen Rechts« aus Gera! Sie unterstützten uns netterweise zu dritt bei der Durchführung vor Ort. Dadurch gab es nicht nur einen Austausch der Schulen untereinander, sondern zusätzlich altersübergreifende Begegnungen von Klasse 7 bis zu den »Omas«. Vielen Dank für euren Support!
Am Nachmittag wurde in zwei Workshops inhaltlich weitergearbeitet: Ein Angebot richtete sich an Pädagog*innen und führte in die Methode des Forum-Theater ein. Als rollen- und schauspielerische Methode für die Bildungsarbeit erprobten die Teilnehmenden, wie sich damit diskriminierende Alltagssituationen reflektieren und neue Handlungsoptionen entwickeln lassen. Parallel beschäftigten sich die Schüler*innen in einem interaktiven Workshop mit Rassismus und Diskriminierung. Durch Übungen, Austausch und Perspektivwechsel wurden sie darin gestärkt, Empathie zu entwickeln und Zivilcourage im Schulalltag zu zeigen.
So entstanden im Laufe des Tages Ideen, wie Schulen aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung vorgehen und demokratische Werte stärken können. Das Treffen setzte ein starkes Zeichen für Vielfalt, Engagement und gelebte Solidarität im schulischen Kontext. Ein großer Dank gilt der Häselburg Gera und ihrem Team, die diesen gelungenen Tag ermöglicht haben.
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 25. März 2026
TRIYOU-Projekt »With Courage – Standing Together«
Zum TRIYOU-Projekt »With Courage – Standing Together« kamen 30 Jugendliche aus Wedemark (Deutschland), Krakau (Polen) und Kharkiv (Ukraine) vom 01.-06. März 2026 in die EJBW, um sich kreativ mit den Themen Zivilcourage, demokratischen Werten und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen. In Workshops, Diskussionen sowie kreativen Formaten wie Theater, Graffiti und Schreiben entwickelten die Teilnehmenden eigene Perspektiven darauf, wie junge Menschen heute für ein respektvolles und demokratisches Zusammenleben eintreten können. Die Begegnung wurde im Rahmen TriYou-Formats vom Deutsch-Polnischen Jugendwerks und dem Auswärtigen Amt unterstützt.
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 17. März 2026
Europäische Erinnerungskultur(en): Tschechien im Fokus
Vom 9.-15. März 2025 fand in Tschechien die dritte Veranstaltung im Rahmen des internationalen Projekts »European Culture(s) of Remembrance« statt. Teilnehmende aus 11 europäischen Ländern setzten sich eine Woche lang intensiv mit zentralen Themen der tschechischen und europäischen Erinnerungskultur auseinander.
Das Programm begann in Prag mit einem Besuch einer Ausstellung im Nationalmuseum sowie einem geführten Stadtrundgang zu ausgewählten Erinnerungsorten. Am folgenden Tag reisten die Teilnehmenden nach Südböhmen zum Denkmal für die Roma- und Sinti-Opfer des Holocaust in Lety u Písku. Von Písek aus fuhr die Gruppe weiter nach Terezín (Teresienstadt), einem der wichtigsten Orte der Holocaust-Erinnerung in Mitteleuropa. Neben der Besichtigung der Gedenkorte fanden Gespräche mit Vertreter*innen lokaler Institutionen über aktuelle Herausforderungen der Vermittlung der Geschichte des 20. Jahrhunderts und der historisch-politischen (Jugend)Bildung statt. Das Seminar endete in Ústí nad Labem mit dem Besuch der Ausstellung »Unsere Deutschen (Naši Němci)« zur Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung stand der Austausch unter den Teilnehmenden im Mittelpunkt, der sowohl den Blick auf lokale, regionale und nationale Dynamiken als auch auf europäische Perspektiven der Erinnerungskultur sowie deren Verortung in der (internationalen) Bildungsarbeit erweiterte.
Die Veranstaltung mit Fokus auf Tschechien wurde in enger Zusammenarbeit mit unserem lokalen Projektpartner Antikomplex durchgeführt.
Das Projekt »European Culture(s) of Remembrance« wurde von Markus Rebitschek (EJBW, Weimar) und Boris Stamenić (Retrovizor, Zagreb) initiiert und wird von der Europäischen Union sowie der Bundesrepublik Deutschland gefördert. Es läuft von 2025 bis 2027 und umfasst insgesamt sechs Veranstaltungen in verschiedenen europäischen Ländern.
Die Ausschreibung für das nächste Seminar, das im Oktober 2026 in Griechenland stattfinden wird, erscheint in den nächsten Wochen auf der Website unseres Projektpartners Retrovizor sowie auf den Kanälen der EJBW.
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 17. März 2026
SOFT: The Subtle Art of Facilitation
Im Oktober 2025 fand der erste Teil unserer Fortbildungsreihe für Fachkräfte der internationalen Jugendarbeit unter dem Titel »SOFT: The Subtle Art of Facilitation« in Italien statt. Nun war es endlich soweit und der zweite Teil der Veranstaltung wurde in Weimar 06.-12.03.2026 umgesetzt.
Im Seminar hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich darauf zu konzentrieren, was es wirklich bedeutet, Lern- und Gruppenprozesse zu begleiten:• Unterstützung unterschiedlicher Lernbedürfnisse und Lernpräferenzen.
• Gemeinsames Gestalten eines Klimas, das selbstgesteuertes Lernen stärkt.
• Flexible Anpassung an individuelle Bedürfnisse und an die der Gruppe.
• Förderung von Zusammenarbeit und gemeinsamem Lernen.
• Lernende ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – auch wenn es sich manchmal herausfordernd anfühlt.Unser Ziel war es, einen Raum zu schaffen, in dem diese Ideen nicht nur erkundet, sondern auch in der Praxis erlebt werden konnten. Es war eine Gelegenheit, in einem unterstützenden, dynamischen Umfeld zu reflektieren, zu üben und zu wachsen.
Das Projekt wurde in enger Kooperation mit unserem italienischen Projektpartner Terzo Millennio ETS – Laboratorio Di Umana Solidarietá und Dank europäischer Mittel umgesetzt.
Bilder: Corina Pintea, Sarah Mennuni
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 16. März 2026
Mitarbeiter*in für den Bereich Garten und Haus (w/m/d), 20–25 Stunden, Tarifvertrag
Mitarbeiter*in für den Bereich Garten und Haus (w/m/d), 20–25 Stunden, Tarifvertrag
Die Stiftung »Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar« (EJBW) sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt ein*e Mitarbeiter*in für den Bereich Garten und Haus (w/m/d), 20–25 Stunden, Tarifvertrag. Weitere Informationen finden Sie unter Downloads.
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 11. März 2026
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