Stipendien 2026/2027: Jetzt für FranceMobil und mobiklasse.de bewerben
Das Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW) vergibt gemeinsam mit seinen Partnern auch für das Schuljahr 2026/2027 wieder Stipendien für die beliebten Programme FranceMobil und mobiklasse.de.
Gesucht werden motivierte junge Erwachsene aus Frankreich und Deutschland, die Lust haben, an Schulen im Nachbarland zu arbeiten und Kinder sowie Jugendliche spielerisch für Sprache, Kultur und internationale Mobilität zu begeistern.
Mit Sprache und Kultur begeistern – ein Schuljahr im Nachbarland
Als Lektorin oder Lektor von FranceMobil bzw. mobiklasse.de besuchen Sie Schulen im jeweiligen Partnerland und gestalten interaktive, kreative Aktivitäten rund um die französische oder deutsche Sprache und Kultur. Gleichzeitig informieren Sie über Austauschprogramme und machen Mut, eigene Auslandserfahrungen zu sammeln.
Die Programme leisten damit einen wichtigen Beitrag zur deutsch-französischen Zusammenarbeit, zur interkulturellen Bildung und zur Förderung europäischer Mobilität.
Wer kann sich bewerben?
- FranceMobil: junge Menschen aus Frankreich
- mobiklasse.de: junge Menschen aus Deutschland
Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Bewerbungsformular:
- Für FranceMobil bitte die französische Sprachversion wählen
- Für mobiklasse.de bitte die deutsche Sprachversion wählen
Bewerbungsfrist
Bewerbungsschluss: 31. März 2026
Jetzt bewerben und Teil des Programms werden
Alle Informationen zu den Voraussetzungen, dem Stipendium und dem Bewerbungsverfahren finden Sie in den offiziellen Ausschreibungen für das Schuljahr 2026/2027 auf den jeweiligen Programmseiten.auf Facebook teilen · veröffentlicht am 25. Februar 2026
VOLU.M.E Mentoring: Design to Align (II) | 16.-22.02.2026| Weimar (EJBW)
Nach einer gemeinsamen Woche auf Zypern im Herbst 2025 traf sich Seminargruppe, bestehend aus Jugendarbeiter*innen, Mentor*innen und Koordinator*innen von Freiwilligenprojekten aus ganz Europa in Weimar, um weiter am Thema »Mentoring« im Europäischen Solidaritätskorps (ESK) zu arbeiten.
Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit der Rolle von Mentor*innen in internationalen Freiwilligendiensten (wie dem Europäischen Solidaritätskorps, ESK) und die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Mentoring innerhalb der teilnehmenden Organisationen. Ziel ist es, bestehende Mentoringprozesse zu analysieren und passgenaue Entwicklungswege zu gestalten, die den jeweiligen Kapazitäten von Organisation, Mentor*innen, Freiwilligen und den Projekten gerecht werden.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, Koordinator*innen und Mentor*innen derselben Organisation einzubeziehen, um ein abgestimmtes Verständnis und eine nachhaltige Umsetzung von Mentoringprozessen zu fördern.
12 Jahre VOLU.M.E – eine Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit: seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2014 ist die VOLU.M.E-Reihe kontinuierlich gewachsen:
- 25 internationale Aktivitäten in ganz Europa
- über 600 Teilnehmende
- mehr als 70 Partnerorganisationen
Das Netzwerk hat in dieser Zeit unzählige Lernerfahrungen, neue Partnerschaften und innovative Ansätze für Freiwilligenarbeit und Mentoring hervorgebracht. »Design to Align« ist ein Projekt des europäischen Netzwerks »The Constellation«, bestehend aus:
- EJBW (Weimar, Deutschland)
- Politistiko Ergastiri Ayion Omoloyioton (Lefkosia, Zypern)
- Pro Vobis (Cluj-Napoca, Rumänien)
- Cluj-Napoca Volunteer Centre Centre (Cluj-Napoca, Rumänien)
- Terzo Millennio (Lecce, Italien)
- Hors Pistes (Marseille, Frankreich)
- La Víbria Intercultural (Terrassa, Spanien)
- Team for Youth (Baia Mare, Rumänien)
- Esplora (Itri, Italien)
Gefördert von der Europäischen Union.
Bilder: Corina Pintea, Arianna Curreli, Diana Bere, Orsi Biro
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 24. Februar 2026
Jugendbeteiligung: Zuhören statt Vermuten
Youth Voices Rising: Was junge Menschen wirklich brauchen
Junge Menschen wollen mitreden und etwas verändern. Doch wie können sie dabei bestmöglich unterstützt werden? Eine neue Untersuchung aus dem Netzwerk von Generation Europe – The Academy zeigt: Während Fachkräfte häufig über strukturelle Rahmenbedingungen nachdenken, wünschen sich Jugendliche vor allem praktische Beteiligungsmöglichkeiten und konkrete Werkzeuge für eine wirksame Interessenvertretung. Genau hier setzt die Erasmus+ Kooperationspartnerschaft Youth Voices Rising an. Neun europäische Jugendorganisationen haben gemeinsam eine umfassende Bedarfsanalyse durchgeführt – sie bildet die Grundlage für die kommenden Projektaktivitäten.
Drei Perspektiven für ein besseres Verständnis
Interessenvertretung – oder Advocacy – gelingt am besten, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Doch decken sich die Angebote der Organisationen tatsächlich mit den Wünschen junger Menschen? Um diese Frage zu beantworten, hat das Team der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) Jugendliche sowie Verantwortliche aus NGOs der Jugendarbeit und Jugendhilfeträgern in mehreren europäischen Ländern befragt. Dieser Rundumblick macht sichtbar, wo Wahrnehmungen übereinstimmen – und wo sie auseinandergehen. Im Zentrum stand die Frage:
Wie können wir junge Menschen bestmöglich empowern?
Weniger Theorie, mehr Praxis
Die Botschaft vieler Jugendlicher ist klar: »Less Theory, More Action.« Sie möchten lernen: selbstbewusst vor Gruppen zu sprechen, Kampagnen zu planen und Entscheidungsträger*innen auf Augenhöhe zu begegnen. Fachkräfte sehen zusätzlich strukturelle Hürden wie fehlende Ressourcen oder Sprachbarrieren. Die Analyse zeigt: Es braucht starke unterstützende Strukturen – kombiniert mit praxisnahen Methoden, die Selbstvertrauen und Selbstständigkeit fördern.
Vom Papier direkt in die Aktion
Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die Projektpraxis ein: in ein internationales Lobbying-Training in Thessaloniki sowie ein Multiplier-Training für lokale Lobbyist*innen in Bad Liebenzell. Statt trockener Theorie setzt das Programm auf Simulationen, Public-Speaking-Übungen und reale Begegnungen mit politischen Akteur*innen. In den kommenden Monaten organisieren die Teilnehmenden lokale Lobbying-Trainings in: Deutschland, Italien, Portugal, Ungarn, Griechenland und Spanien.
Ein Werkzeug für die Community
Die Analyse zeigt exemplarisch, wie evidenzbasierte Jugendarbeit funktionieren kann. Ein zentrales Ergebnis: Junge Menschen sehen Bildungsgerechtigkeit als Top-Priorität für Advocacy – ein Schwerpunkt, der von Organisationen teils unterschätzt wird. Zudem wird deutlich: Nicht fehlendes Interesse ist das Problem, sondern häufig das Gefühl, politisch nicht ernst genommen zu werden. Wir laden alle Akteur*innen der Jugendarbeit und politischen Bildung ein, die Ergebnisse für ihre eigene Praxis zu nutzen.
Bereits zuvor ist im Rahmen von Generation Europe – The Academy das Policy Paper
»Young Voices for Youth Work« erschienen. Darin formulieren junge Menschen aus neun europäischen Ländern ihre Vision für eine nachhaltige, gut finanzierte und inklusive Jugendarbeit in Europa. Die Kooperationspartnerschaft Youth Voices Rising wird kofinanziert von der Europäischen Union.https://generationeurope.org/youthvoices/
Generation Europe – The Academy ist ein internationales Netzwerk von Organisationen der Jugendarbeit und ein Förderprogramm für europäische Zusammenarbeit. Koordiniert wird es vom Internationales Bildungs- und Begegnungswerk (IBB e.V.) in Dortmund.
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 23. Februar 2026
Youth Voices Rising: Internationales Training zu Advocacy und Lobbying
Vom 14. bis 18. Januar 2026 wurde in Thessaloniki, Griechenland, das »International Lobbying Training« im Rahmen des Projektes »Youth Voices Rising« durchgeführt. Die internationale Trainingsmaßnahme richtete sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren, die in der Jugendarbeit aktiv sind – sei es als Mitglieder lokaler Jugendgruppen, als Freiwillige oder als hauptamtliche Mitarbeitende von Jugendorganisationen.
Ziel des Trainings war es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, ihre Advocacy- und Lobbying-Kompetenzen aufzubauen und zu vertiefen. In einem dynamischen und praxisorientierten Lernumfeld setzten sie sich intensiv mit politischem Dialog, Interessenvertretung und Entscheidungsprozessen auf europäischer und internationaler Ebene auseinander. Der Fokus lag darauf, Jugendinteressen wirksam zu vertreten und Jugendstimmen in politischen Prozessen sicht- und hörbar zu machen. Markus Rebitschek, pädagogischer Mitarbeiter in der EJBW stellte den Teilnehmenden die Ergebnisse der im Vorfeld durchgeführten europaweiten Umfrage, die sich an junge Menschen, Jugendorganisationen sowie Entscheider*innen im Bereich Jugend richtete vor.
Darüber hinaus wurden die Teilnehmenden ermutigt, sich auch über das Training hinaus aktiv einzubringen. Im Rahmen von »Youth Voices Rising« erhielten sie Impulse und Perspektiven für weiterführende Aktivitäten, beispielsweise für ein Engagement als Jugenddelegierte bei internationalen Treffen oder Konferenzen.
Bilder: Infinity Greece / KIRKO
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 02. Februar 2026
Stellenausschreibung: Bildungsreferent*in / Projektkoordinator*in (w/m/d)
die Stiftung Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine*n Bildungsreferent*in / Projektkoordinator*in (w/m/d) für das Projekt »Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage« zur Arbeit im Team der Landeskoordination Thüringen.
Es handelt sich um eine Stelle im Umfang von 30 Stunden/Woche, bezahlt nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) E 11. Das Projekt ist derzeit als Strukturprojekt verankert im Landesprogramm »denkbunt« bis voraussichtlich 31.12.2028, die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2026. Eine Weiterbeschäftigung ist vorgesehen und geplant.
Bewerbungen bitte bis zum 02.02.2026, 8 Uhr richten an: Eric Wrasse, wrasse@ejbweimar.de
Die ausführliche Ausschreibung finden Sie unter Downloads.
auf Facebook teilen · veröffentlicht am 14. Januar 2026
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