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Inklusion & Geflüchtete III – Migration und Antisemitismus als Herausforderungen der Politischen Bildung

Konferenz, Austausch und Diskussion

08. – 09. November 2018

deutsch

In Zeiten, in denen nationalistisch-populistische Strömungen in Europa allgemein Zulauf haben und auch hierzulande der Streit über Zuwanderung oder Abschottung über den »Masterplan Migration« hinaus anhält, ist ein weitreichender Dialog darüber ebenfalls in der politischen Bildung angezeigt:
Was heißt es, wenn Rettungsschiffen der Zugang zu Häfen verboten, Asylanträge in Ankerzentren geprüft und populistische Angstmacherei vor »den Anderen« zum parlamentarischen Jargon erhoben wird, während andererseits die Themen Empowerment und Mitbestimmung von Geflüchteten öffentlich forcierte Bildungsinhalte sind? Wird hier die gesetzliche Kinder- und Jugendhilfe, zu der auch die außerschulische Jugendbildung gehört, nicht ad absurdum geführt?
Kann Empowerment mit dem Ziel der Teilhabe so überhaupt funktionieren?

80 Jahre nach der gescheiterten Konferenz von Evian sowie der »Novemberpogrome« soll zudem das Thema »Antisemitismus und seine Erscheinungsformen« mit aktuellem Bezug diskutiert werden. Diesen und weiteren Fragen wird auf der Tagung nachgegangen. Somit bietet sich erneut die Gelegenheit zum Austausch von Perspektiven und Projektergebnissen zum Thema »Aufwachsen in der Migrationsgesellschaft«.

Die Maßnahme findet im Rahmen des Projekts »Empowered by Democracy« des Bundes-ausschuss politische Bildung (bap e. V.) statt. Sie ist gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Gefördert vom »Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend« im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie Leben!«

Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V.

Zielgruppe

Multiplikator*innen der nonformalen Bildung, Lehrer*innen, Wissenschaftler*innen, Sozialarbeiter*innen, Verwaltungsmitarbeiter*innen, Interessierte