Save the Date: Traumasensibles Arbeiten in der Anti-Bias- und Demokratiebildung
Fortbildungswochenende für (angehende) Anti-Bias-Trainer:innen
24. – 26. April 2026
deutsch
Was zeichnet offene demokratische Gesellschaften aus? Ist Empathie erlernbar? Welche Rolle spielt ein traumasensibler Ansatz in diskriminierungssensibler Bildungsarbeit – und was hat das mit politischer Bildung und Demokratiebildung zu tun?
Diesen und weiteren Fragen gehen wir an diesem Wochenende im Rahmen des Anti-Bias-Ansatzes nach. Die Anti-Bias-Trainingsmethoden zielen auf eine intensive, erfahrungsorientierte Auseinandersetzung mit Macht und Diskriminierung sowie auf das Erkennen von unterdrückenden und diskriminierenden Interaktionsformen. Der Ansatz geht davon aus, dass jede*r Vorurteile hat. Vorurteile und Diskriminierung sind Teil gesellschaftlicher Ideologien, die wir erlernt haben.
Mit einem machtkritischen Blick können Dominanzstrukturen sichtbar gemacht, hinterfragt und die eigene Position reflektiert werden. Dabei können neue, diskriminierungssensible Handlungsweisen entwickelt werden.
Im Kontext diskriminierungssensibler Bildungsarbeit fehlt jedoch häufig eine traumapädagogische Perspektive. Diese Fortbildung lädt dazu ein, Anti-Bias-Arbeit um eine traumasensible Haltung zu erweitern und die Verbindung von Diskriminierungserfahrungen, gesellschaftlichen Machtverhältnissen und individuellen Bewältigungsstrategien differenziert zu betrachten.
Angebot für
Multiplikator*innen der Jugend- und Bildungsarbeit und Interessierte
Veranstaltungsort
Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)
Leitung
Annette Kübler, Mohammed Jouni (Berlin), Patrizia Santomauro (Stuttgart) und Christian-Friedrich Lohe (EJBW)
Hinweise
Seminarsprache ist Deutsch.
Anmeldung
Anmeldeschluss ist voraussichtlich der 03. April 2026.
Kosten
Solidarpreis: 100,00 €
Solidaritätspreis: 200,00 €
Institutionell angebundene Teilnehmende: 300,00 €
Bei begründeten Bedarfen gewähren wir ggf. weitere Rabatte.
